Wildniswanderwochenende, laufend Nahrung finden, im Naturpark

Was für unsere Vorfahren ihr täglich Brot war, wird für uns etwas mühselig sein. Geduld und Spucke ist vonnöten. Geduld, weil wir den Tag zubringen, Essbares zu finden. Halten wir es in der Hand, so will das Fundstück noch mit Liebe geschnitten und zubereitet sein, um dann als leckere Speise auf den Gabentisch zu gelangen. Die Spucke brauchen wir, und zwar nicht zu knapp, um das grüne Volk zu verzehren so ganz ohne Smoothiemixer. Hier kommen sowohl unsere Zähne als auch unsere Magensäfte zum Einsatz.

Die Nahrung werden wir nur teilweise überm Feuer zubereiten, da wir mit leichtem Gepäck unterwegs sein werden und verzichten also auf ausladendes Equipment. Wir üben uns im Verzehr von Roh-köstlichem an diesem echt wilden Wanderwochenende.

So sind wir frei und können uns viel besser in die Menschen einfühlen, die in alter Zeit in dieser Weise durch die europäischen Wälder gestreift sind. Tiere werden wir in diesen Tagen in keiner Form essen. Sie werden dies bemerken und uns näherkommen. Ein großes Geschenk!

Im sommerlichen Wald werden wir uns geborgen und genährt fühlen. Umhüllt mit dem Duft und der Fülle der Natur wandern wir umher, sammeln hier und da, um am Abend fröhlich an einem schönen Platz im Neckartal anzukommen. Hier werden wir Geschichten über das Pflanzenvolk und unsere Altvorderen teilen. Natürlich nicht ohne Leckereien: Ein Sack voller Nüsse will vernascht werden!

Preis:145,- €
Termin:03.07.-05.07.2020
Teilnehmer:max. 8
Leitung:Birgit Vogt