Reisen

Als junge Frau erkundete ich mit meiner Enduro, ein geländegängiges Motorrad, Europas Landstriche. Auch auf höchstbefahrbaren Berge bin ich gefahren, auf den kleinstmöglichen Wegen, versteht sich. Heute finde ich das als leidenschaftliche Naturliebhaberin mehr als verwerflich!  Doch vor über 35 Jahren machten sich nur wenige Leute einen Kopf darum, was unserer Mutter Natur wohltut und was nicht. Ich fand das alles ziemlich cool… umso mehr freue ich mich, dass heute so viele junge Menschen ganz anders denken.

Für mich geht es heute möglichst nur noch per Pedes auf Entdeckungsreise. Je leiser, schlichter und natürlicher, desto beschenkter fühle ich mich!

Ob mit Skiern, Sandalen, Schneeschuhen, Fahrrad, Kanu, Dromedar oder Pony,- jedes dieser Hilfsmittel zur Fortbewegung nehme ich gerne zur Hand äh Fuß. Immer geht es mir darum, möglichst gemütlich im Einklang meines Atems zu streunen. Nur wenn der Körper in gesunder Weise mit dem Geist mitkommt und umgekehrt, ist Reisen ein genussvolles Erlebnis. Und nur dann, kann Naturverbindung gelingen, ganz ohne Kampf, aber dennoch mit Schwitz und Schweiß und Fußweh „hi und da“.

Über die Haustüre hinaus, habe ich Reisen in fernere Länder im Programm, die ich mit dem Flieger anvisiere. Hier habe ich die Priorität gesetzt, dass wir den dort ursprünglich lebenden Menschen, ein Leben in Würde ermöglichen, wenn wir sie besuchen. Mit den Einnahmen können z.B. die Beduinen ihre Dromedare am Leben halten und immer wieder in die Wüste hinausziehen. Ohne uns Touristen müssten sie am Rande der Gesellschaft leben und die Tradition um das uralte Wissen würden bald völlig im Sande versickern.


Wir werden immer wieder landschaftlich, besonders schöne Flecken streifen. Teilweise ist ein Schilderwald entstanden, dort wo vor 10 Jahren noch nichts war und keiner freiwillig Urlaub machte. Es ist dennoch lohnend, auch diese besonderen Punkte einzubeziehen, wenngleich uns manch Tourist mit lautgestelltem Smartphone befremden wird.

Wir selbst werden als Gruppe draußen sein ohne den Wald und seine Bewohner in Angst und Aufruhr zu versetzen. Es gibt einfache Regeln, die alle beachten. Das Ego reiht sich dabei ein in die Bedürftigkeit der Natur - mit ein Grund, die Komfortzone herunterzuschrauben.

Die Anforderungen sind unterschiedlich, je nachdem wo es hingeht und welcher Schwerpunkt eine Reise hat. Bei allen Wanderungen ist grundsätzlich das Mittelmaß an körperlicher Fitness ausreichend. Bist du dir nicht sicher, so können wir das gerne im persönlichen Kontakt klären.

Wetter ist wechselhaft! Im Winter, in der Sommerhitze oder bei Starkregen draußen zu sein, erfordert viel mehr Achtsamkeit, Toleranz und Hilfsbereitschaft sich selbst und den anderen Teilnehmern gegenüber. Manchmal tut eine kräftige Portion Affenliebe für die Natur not, um eine kalte Nacht im Schlafsack zu überstehen um anderntags frohgemut, den neuen Tag mit einem Lächeln begrüßen zu können.

Alle Touren sind auch für geschlossene Gruppen auf Anfrage zu einem anderen Termin buchbar.
Die Reisen haben alle das Ziel von Natur-Zeit zur Grundlage:

Naturerholung und Naturgenuss für Naturverbindung!